Was bedeutet "stärke des mehls"?

Mehlstärke verweist auf die Stärke des Teigs und seine Widerstandskraft beim Teigtrieb. Je höher der W-Index, desto länger dauert der Teigtrieb.

Als logische Konsequenz ergibt sich daraus, dass man mit Starkmehl auch länger braucht, um die gewünschten Endprodukte herzustellen. Wenn man es also eilig hat, ist es besser ein

Mehl mit einem niedrigen W-Index zu verwenden. Wenn man allerdings den Teig für die Pizza schon am Vorabend zubereitet, macht es Sinn ein starkes Mehl zu verwenden.

Je feiner ein Mehl ist, desto niedriger ist sein W-Index und je niedriger der W-Index ist desto weniger Wasser wird absorbiert. Mehl mit einem niedrigen W-Index ergibt einen schwächeren und weniger substantiellen Teig.

Weiches Mehl ist am feinsten mit einem W-Index zwischen 90 und 180. Es kann 50% seines Gewichts an Wasser aufnehmen.

Normales Mehl hat einen W-Index zwischen 180 und 250 und absorbiert 65% seines Gewichts an Wasser. Der Index steigt je stärker das Mehl ist. Manitoba Mehl hat eine W-Index, der bei 350 liegt und ist imstande, 90% seines Gewichts an Wasser aufzunehmen.

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