Überall wasser

Jedes Produkt braucht das richtige Mehl und eine unterschiedliche Menge an Feuchtigkeit. Wir sprechen in unserem Fall natürlich von Pizza.

Im Fall einer Pizza also ist es, wenn wir an die Feuchtigkeitszufuhr denken, wichtig, bereits das gewünschte Endprodukt im Kopf zu haben.

Man nehme beispielsweise eine Blechpizza und eine runde Pizza. Beide Pizzen werden auf völlig unterschiedliche Arten gebacken. Eine Blechpizza kann deshalb einen relativ hohen Anteil an Wasser haben (bis zu 90%), während eine runde Pizza, die auf einer Pizzaschaufel in den Ofen gelegt wird wesentlich trockener sein muss (bis zu 55% Wasser), um den Teig nicht zu ruinieren.

Und natürlich spielt auch der Mehltyp eine ganz wesentliche Rolle: entscheidend ist dabei die Konsistenz und die Zeit, die ein Mehl braucht, um eine bestimmte Menge an Wasser zu absorbieren und danach einen Teig ergibt, der elastisch genug ist, um ihn zu formen und zu backen, ohne dabei zu weich oder zu klebrig zu werden. Vollkornmehl absorbiert mehr Wasser als fein gemahlenes Mehl und eine stärkeres Mehl absorbiert mehr Wasser als ein weniger starkes Mehl.

Durch eine korrekte Feuchtigkeitszufuhr und entsprechendem Kneten bekommen wir letztlich einen weichen und luftigen Teig , der auch leicht zu verdauen ist.