Salz

Salz: ist eines der wichtigsten Ingredenzien in jeder Küche. Salz verändert nicht nur aromatisch jedes Gericht, Salz konserviert auch Lebensmittel. Salz und Pizzateig sind allerdings eine andere Geschichte. Laut der Rezepturen, die sich mit der Zubereitung des perfekten Pizzateigs beschäftigen (siehe: wie man knetet), geben wir Salz erst ganz zum Schluss dazu, bisweilen in Wasser aufgelöst, um negative Auswirkungen auf den Teigtrieb zu verhindern. Die Menge, die man verwenden sollte, liegt bei 20 g pro Kilo Mehl.

Was ist nun aber Kochsalz?

Kochsalz ist eine chemische Verbindung aus Natrium und Chlorid, in Kristallform, das seit mehr als 5000 Jahren die Gerichte der ganzen Welt entscheidend bereichert.
Aus Meerwasser extrahiert (Meersalz) oder aus der Erde gewonnen (Steinsalz) wurde es im Laufe der Geschichte so wichtig, dass eigene „Salzstraßen“ angelegt wurden, um das kostbare Gut von einem Ort zum anderen zu transportieren.
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Salzarten: raffiniertes Salz (Tafelsalz, gereinigt, mit Spurenelementen bereichert), nicht raffiniertes Salz (enthält sämtliche Mineralien), natriumarmes Salz (für Menschen, die an zu hohem Blutdruck leiden), jodiertes Salz (mit beigefügtem Jod), Kräutersalz (mit Rosmarin, Thymian, etc.). Zudem gibt es Salzspezialitäten aus aller Welt: rosa Salz aus dem Himalaya (aus Pakistan), schwarzes Salz aus Zypern (reich an Pflanzenkohle), japanisches Salz von der Insel Aguni (exzellent im Kaffee, um dessen stimulierenden Effekt zu puffern), blaues Salz aus dem Iran (würzig-intensiv) und viele andere Salzarten, zu denen auch die italienischen Salzarten aus Cervia und Trapani gehören.

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