Pizza Luftblasen

Hast du dich jemals gefragt, warum sich im Rand der Pizza Luftblasen befinden?

Für Menge und Größe dieser Luftblasen haben Italiener einen eigenen Namen: die „alveolatura“. Aber wie formen sie sich?

Nachdem die Ingredenzien verknetet sind, ruht der Teig – während dieser Ruhephase findet eine Vielzahl an chemischen Reaktionen statt, die sich aus dem Zusammenspiel von Hefe, Mehltyp, Triebzeit und Temperatur erklären.

Die Hefen ernähren sich von den Zuckern im Mehl und produzieren dabei Kohlendoxid. Mit steigenden Temperaturen dehnt sich Gas aus, wird jedoch vom Gluten darin gehindert zu entweichen und entwickelt Blasen. Kunstfertigkeit und Expertise des Pizzaiolo, der den Teig bearbeitet, sind von entscheidender Bedeutung, um das feine Glutengitter nicht zu zerstören.

Zudem ist es wichtig den exakt richtigen Zeitpunkt zu finden, um den Teig auszuziehen, auf das Blech zu geben, zu backen und letztlich die Konsistenz und Form zu kreieren, die wir von einer Pizza erwarten.

Denn, wie wir alle wissen, das Auge isst auch mit.

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